So bleiben Sie gesund!


In den nächsten Tagen und Wochen sinken die Temperaturen wieder dauerhaft und Erkältungen  - von Schnupfen bis zur Grippe – können Sie in den nächsten Monaten ausbremsen. Aus diesem Grund haben wir fünf Tipps zusammengetragen, wie Sie gesund durch den nassen Winter kommen.


TIPP 1: Regelmäßig in die Sauna gehen


Der Temperaturunterschied zwischen draußen und innen kann im Winter schnell  20 Grad und mehr betragen. Um diese Differenz zu vertragen, muss der Körper sehr anpassungsfähig sein. Regelmäßige Saunabesuche helfen dem Organismus, sich an den Unterschied zwischen warmer und kalter Umgebungstemperatur zu gewöhnen. Durch den Wechsel von heiß und kalt werden die Schleimhäute der Atemwege stimuliert und für den Ernstfall - einen Angriff von Erkältungsviren - trainiert. Um diesen positiven Effekt zu erreichen, muss man allerdings über einen längeren Zeitraum mindestens einmal pro Woche in die Sauna gehen. Ist die Erkältung jedoch bereits ausgebrochen, sind Saunabesuche nicht empfehlenswert. Der Körper braucht in dieser Situation seine Energie für die Krankheitsabwehr. Zusätzliches Schwitzen belastet das Herz-Kreislauf-System nur unnötig. Tipp: ein kurzes Erkältungsbad nehmen, dann warm einpacken und ab ins warme Bett.

TIPP 2: Mütze auf und warmes Schuhwerk


Erkältung kommt von kalt - klingt logisch, ist aber nicht so, denn wenn man friert, ist das meist nicht die Ursache, sondern bereits das erste Symptom einer Erkältung. Es zeigt, dass der Körper mit der Krankheitsabwehr beschäftigt ist und daher nicht mehr genug Energie für die Wärmeproduktion aufbringen kann. Umso wichtiger ist es sich im Winter warm zu halten. Der Körper gibt ständig Wärme ab - am meisten über den Kopf. Um diesen Verlust gering zu halten, müssen Sie im Winter immer eine Mütze tragen. Auch auf warme Füße sollten Sie achten, denn die steigern das Wohlbefinden des ganzen Körpers.  Generell ist Wärme wichtig, weil Krankheitserreger sich bei hohen Temperaturen langsamer vermehren und schneller absterben. Fieber ist also nicht unbedingt schädlich, sondern zunächst eine normale Abwehrreaktion des Körpers. Steigt es allerdings über 39 Grad, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

TIPP 3: Trinken, Trinken, Trinken


Mindestens zwei Liter Wasser oder Kräuter- und Früchtetees sollte jeder täglich trinken. Bei einer Erkältung ist ausreichend Flüssigkeit noch wichtiger, denn nur so kann der Feuchtigkeitsverlust des Körpers durch Schwitzen und Schniefen ausgeglichen werden. Außerdem verflüssigen Wasser & Co. den Schleim in Nasen- und Rachenraum und erleichtern so den Abtransport der Krankheitserreger. Warmer Tee mit Honig lindert Kratzen im Hals und Schluckbeschwerden und hilft außerdem, den Schnupfen zu lösen. Salbei, Kamille, Minze, Lindenblüten, Holunderblüten und Fenchel sind Kräuter, die sich besonders gut für Erkältungstees eignen. Die Wirkung von heißer Zitrone ist dagegen äußerst umstritten, denn durch das Aufgießen mit kochendem Wasser werden die meisten Vitamine zerstört.

TIPP 4: Hühnersuppe essen


Omas Hühnersuppe hilft schon aus nostalgischen Gründen gegen Erkältung, denn ihr Geruch und Geschmack steigern das Wohlbefinden und tragen somit zum Gesundwerden bei. Inzwischen ist die heilende Wirkung der Suppe aber auch wissenschaftlich bewiesen. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass einige Inhaltsstoffe der Suppe entzündungshemmend wirken können. Mit Möhren, Lauch und frischen Kräutern gekocht, liefert sie außerdem wichtige Nährstoffe, um den Körper zu stärken. Ein gesunder Körper kann sich natürlich besser gegen Krankheitserreger wehren als einer mit geschwächtem Immunsystem. Deswegen sollte man gerade in der kalten Jahreszeit auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten. So wird der Organismus ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Auch ausreichend Bewegung an der frischen Luft sorgt dafür, dass man von Erkältungen und Infekten verschont bleibt.

TIPP 5: Oma´s Hausmittel besser als Antibiotika


Der Volksmund sagt: Eine Erkältung dauert ohne Medikamente eine Woche und mit sieben Tage. Da ist etwas Wahres dran. Erkältungen werden durch Viren ausgelöst. Antibiotika sind daher zu ihrer Bekämpfung ungeeignet, denn sie können nur bei bakteriellen Infektionen helfen. Auch andere Medikamente können die Erkältung nicht wirklich heilen - sie können aber die Beschwerden lindern. Neben viel Ruhe helfen meist auch bewährte Hausmittel. Kopfdampfbäder mit Salz und ätherischen Ölen dienen dazu, die Atemwege von Schleim zu befreien. Das Befeuchten der Nasenschleimhaut mit Salzlösungen ist ein bewährtes Mittel gegen Schnupfen. Quark- und Kartoffelwickel, die in Tüchern um den Hals gelegt werden, helfen bei Halsschmerzen und Husten. Zwiebelpackungen auf dem Ohr sind gut bei Ohrenschmerzen. Sollte die Erkältung sich nach einigen Tagen nicht bessern beziehungsweise nach einer guten Woche nicht verschwunden sein, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit sich Schnupfen und Husten nicht zu einer ernsthaften Erkrankung wie Bronchitis, Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung entwickeln.


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